Die Berliner SPD will unbedingt eine Ausbildungsplatzumlage für Unternehmen. Bedeutet – Unternehmen, die nicht ausbilden, sollen an den Staat eine Abgabe, also Strafe zahlen.
Das Problem: in Berlin bleiben Tausende Lehrstellen frei, weil es keine ausbildungsfähigen Bewerber gibt.
Fragt man ausbildungswillige Unternehmen, kommt häufig die Antwort: Bewerber beherrschen oft grundlegende Fähigkeiten nicht. Sind also durch die Schule nicht ausreichend vorbereitet auf eine Ausbildung und das Arbeitsleben.
Es ist eine völlige Verkennung der Realität, Unternehmen finanziell zu bestrafen für eine Situation, die sie nicht zu verantworten haben.
Die Berliner SPD als Regierungspartei hat Jahrzehnte die Bildungspolitik in Berlin bestimmt. Jetzt die Unternehmen zur Kasse zu bitten, ist der falsche Weg. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Mal sehn, wann die Berliner CDU einknickt und die Ausbildungsplatzumlage abnickt.
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